Wasserkästen für Bücherkisten

Lesen schafft Wissen. Eine Aktion von Friedrich-Bödecker-Kreis und Hochwald Sprudel

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Regina RuschRegina Rusch

Termine: 22. - 26.11.2010

Biografie

Geboren 1945 in Hamburg. Sie gründete die Kulturinitiative „Kinderverein Kalbach“, veranstaltete bundesweite Kinderschreibwettbewerbe und richtete die „Kalbacher Klapperschlange“ ein – einen Literaturpreis, in dem ausschließlich Kinder die Jury bilden. Für ihre Bemühungen um Leseförderung erhielt sie das „Göttinger Lesezeichen“ und wurde 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Regina Rusch lebt in Frankfurt. (www.regina-rusch.de)

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Die paar Kröten. Randomhouse, 2005
  • Nicht mit Timo! Randomhouse, 2007
  • Johanna wir sind stark. Arena, 2009
  • Amira, du gehörst zu uns. Arena, 2009
  • Zappelhannes. Adhs-Verlag, 2009
  • Ich lebe jetzt hier. cbj-Verlag, 2010

Zielgruppe

Klassenstufen: 3 – 6

Programm

Was soll das Schreiben den Kindern und Jugendlichen bringen? Ganz gewiss geht es nicht darum, aus ihnen Nachwuchs-Schriftsteller/innen zu machen (obgleich sich das durchaus dabei ergeben kann...)
Das Aufschreiben von Texten, oder ursprünglicher: Das Aufschreiben von Gedanken und Ideen, von Gefühlen und Phantasien, von Erlebnissen und Erfahrungen hilft, sich selbst zu „sortieren“ und gewissermaßen seinen eigenen „Stand“-Punkt in der Welt zu orten. Es hilft, sich klar zu werden über das, was in einem vorgeht, ein Ventil zu finden für Gefühle, in eine Form zu bringen, was einen bewegt.
Meine Herangehensweise ist das Spielerische. Ich nutze die Freude am Ausdenken, Spinnen und Phantasieren, die in den meisten Kindern und Jugendlichen steckt, um über scheinbaren Nonsens unvermittelt bei ernsthaften Texten zu landen.
Es geht mir um die Lust der Herstellung von Geschichten, um die Lust beim Schreibprozess, der selbst zum Erlebnis wird. Da die Zusammensetzung der Gruppe für mich völlig offen und unbekannt ist, will ich als Leiterin der Schreibwerkstatt nicht von vornherein zu detaillierte Vorgaben machen, sondern im Dialog mit den Teilnehmern herausfinden, in welche Richtung wir uns bewegen werden.
Mit Hilfe einfacher Wort- und Schreibspiele kann man sogar solche Kinder verlocken, ihrer Phantasie schriftlich freien Lauf zu lassen, die sonst mit Schreiben „nichts am Hut“ haben. Am Anfang steht das mündliche Erzählen, dann erfinden alle zusammen eine Geschichte als Gruppenarbeit. Je nach der zur Verfügung stehenden Zeit werden danach auch Einzelarbeiten angefertigt und textkritisch besprochen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. März 2010 um 11:06 Uhr